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Krankenhausrecht aktuell: 12/022 Ärzte sind keine Amtsträger




Korruptionsverfahren gegen Ärzte nach BGH-Entscheid vor dem Aus

Keine Bestechlichkeit von Ärzten trotz "korruptivem Verhalten"

05.07.2012 (dpa/lni) - Kassenärzte, die für die Verordnung von Arzneimitteln Geschenke von Pharma-Unternehmen entgegennehmen, machen sich nicht wegen Bestechlichkeit strafbar. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH). Beifall fand die BGH-Entscheidung bei den Ärzten. Dagegen forderten Oppositionspolitiker und Krankenkassen rasch ein Anti-Korruptionsgesetz für Mediziner.

Die Richter sprechen zwar von "korruptivem Verhalten" - dies sei jedoch nach geltendem Recht nicht strafbar. Die Grundsatzentscheidung des Großen Senats für Strafsachen war im Gesundheitswesen seit Monaten mit Spannung erwartet worden (Az.: GSSt 2/11).

Der niedergelassene Arzt handele weder als "Amtsträger" noch als "Beauftragter" der gesetzlichen Krankenkassen, hieß es zur Begründung. Auch Mitarbeiter von Pharmaunternehmen, die Ärzten Vorteile gewähren, seien entsprechend nicht wegen Korruptionsdelikten strafbar, entschied der BGH.

Nach diesem Urteil stehen etliche Korruptionsverfahren gegen Mediziner vor dem Aus. Unter anderem hatte die Staatsanwaltschaft Hannover in 13 Bundesländern gegen Onkologen, Apotheker und Verantwortliche eines Pharmaunternehmens ermittelt, weil unerlaubte Provisionen für die Verschreibung eines Krebsmittels an Ärzte geflossen sein sollen. Mit der BGH-Entscheidung aus der vergangenen Woche aber steht fest: Niedergelassene Ärzte machen sich nicht strafbar, wenn sie von Pharmaunternehmen Geschenke annehmen - und die Vertreter der Unternehmen auch nicht.

"Wir sehen einen klaren Bezug des BGH-Beschlusses zu unserem Verfahren", sagte Oberstaatsanwalt Hans-Jürgen Lendeckel am Mittwoch nach einem entsprechenden Bericht des ARD-Magazins Report Mainz. "Der BGH-Beschluss ist für die Staatsanwaltschaft bindend." Allerdings forderte der BGH den Gesetzgeber auf, entsprechende Straftatbestände zu schaffen, um Korruption im Gesundheitswesen besser bekämpfen zu können. In dem hannoverschen Verfahren sollen für die Verschreibung des Krebsmittels rund 1,5 Millionen EUR geflossen sein.

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Letzte Überarbeitung: 6. Juli 2012

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Krankenhausrecht aktuell:


Arbeitsmarkt:

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Finanzierung:

Fachkräftemangel im Krankenhaus

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Kartellrecht:

Krankenkassen sollen der Fusionskontrolle unterliegen

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Individuelle Gesundheitsleistungen:

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Krankenkassen:

Beitragsschulden in Millionenhöhe vollstrecken

Meldung vom 23.04.2012 (dpa)

Datenschutz:

Keine neue elektronische Gesundheitskarte

Meldung vom 19.04.2012 (ots)

Organspende:

Für Herztransplantationen fehlen Organspender

Meldung vom 17.04.2012 (dpa)

Körperverletzung:

Therapeutischer Einsatz verbotener Drogen

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Keine Steuerbefreiung für Rufbereitschaftsvergütung

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Kontrollpflichten:

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Landgericht Osnabrück, Urteil vom 26.01.2011, 2 O 2278/08

Oberarzt:

Anspruch auf Beschäftigung

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Kündigung:

Kein Nachschieben von Kündigungsgründen im Prozess

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Tarifvertrag:

"Oberarzt" ist nicht gleich Oberarzt

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Tarifvertrag:

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Kein Anspruch auf Liquidationsbeteiligung

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