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Krankenhausrecht aktuell: 14/003 Junge Inderinnen nutzten den Personalmangel in Deutschland als Chance




Eine Dokumentation beschreibt die Integration indischer Krankenschwestern in West-Deutschland vor 50 Jahren

"Die Menschen hatten viel Mitgefühl mit uns."

18.07.2014. (dpa) - Tausende junge Inderinnen reagierten auf den vor 50 Jahren ausgegeben Hilferuf vieler Krankenhäuser in der Bundesrepublik und kamen nach Deutschland. Massiver Mangel beim Pflegepersonal war der Grund.

Indische Filmemacher machten sich für eine Dokumentation auf die Suche nach diesen Frauen. Sie fanden eine ganze Reihe Beispiele für gelungene Integration.

Beim 11. Indischen Filmfestival in Stuttgart wird "Translated Lives - A Migration Revisited" gezeigt - auf Malayalam mit Untertiteln.

Winter 1964: Regelmäßig landen Maschinen mit jungen Frauen aus dem südindischen Kerala auf dem Frankfurter Flughafen. Gut 6000 werden es am Ende sein, die jüngsten gerade mal 16, die ältesten kaum 20. Die Bundesrepublik sucht händeringend Krankenschwestern. Die Inderinnen haben den Mut, nutzen die "Green Card" und hoffen, ihren Familien in der Heimat finanzielle Sicherheit bieten zu können.

"In Deutschland haben Bäume keine Blätter und es fällt Baumwolle vom Himmel.", so die jungen Frauen über ihre Eindrücken aus der neuen Heimat.

In Tübingen, Heidelberg, Wiesloch oder Rottweil Baden-Württemberg wurden ab 1964 an Psychiatrischen Landeskrankenhäusern indische Krankenschwestern ausgebildet. Auch in kirchlichen Häusern in Baden-Württemberg gab es etwa 200 indische Krankenschwestern.

Doku-Regisseurin Shiny Jacob Benjamin und Produzent Mathew Joseph machten sich auf die Suche nach den Auswanderinnen. Joseph, selbst einer von derzeit knapp 67 500 Indern in Deutschland schätzt, dass etwa die Hälfte der Krankenschwestern irgendwann in die Heimat zurückgekehrt seien. 1973 hatten ihn seine Eltern mit einer der Krankenschwestern verheiratet. Er verdiente in Deutschland als Tellerwäscher am Flughafen dazu. Heute lebt er mit seiner Familie in Mettmann bei Düsseldorf, ist politisch aktiv, gut integriert.

Joseph berichtet von seiner Recherche für den Film, geschätzt 75 Prozent der Frauen, die hier in Deutschland blieben, hätten indische Landleute geheiratet. Viele andere heirateten Deutsche und sind inzwischen deutsche Staatsbürger und schon in Rente. An verschiedenen Orten gründeten sie ihre "Samajams" (Vereinigungen) - etwa im Raum Stuttgart-Pforzheim oder auch in und um Heidelberg - wo sie ihre Kultur und Sprache pflegen.

Die heute 67 Jahre alte Gracekutty Pflug, die mit ihrer deutsch-indischen Familie in Fellbach bei Stuttgart lebt, erinnert sich, "Ich hatte mich auf vier Jahre eingerichtet". Rückblickend ist sie sicher: "Die Sprache war mein Schlüssel zur Integration." Sie sei aber auch eine gute Schülerin gewesen, dass Lernen sei ihr leicht gefallen.

Die Kirche habe eine ganz wichtige Rolle gespielt, und zwar schon vor der Abreise ins fremde West-Deutschland, das sie vor allem mit Krieg in Verbindung brachten, erklärt Joseph. "Die Kirche hat die Mädchen beruhigt und ihnen versichert, dass diese Zeiten vorbei sind, dass sie keine Angst zu haben bräuchten", erzählt er. Seine Frau Saramma erinnert sich, dass die Kirche auch bei der Integration hier entscheidende Bedeutung gehabt hat. Die sehr jungen Inderinnen hätten es im Vergleich zu Ausländern heute aber auch einfach gehabt. "Die Menschen hatten viel Mitgefühl mit uns."

Viele Kontakte seien ihr nur über die Kirche möglich gewesen. Dennoch habe sie lange über eine Rückkehr nachgedacht. Erst als dann die Kinder kamen, "da war mit klar: Es gibt kein Zurück". Ihre Tochter ist 36 und lebt in London, ihr Sohn ist 29 und studiert in Köln. Daheim in Mettmann spricht man Malayalam - im Wechsel mit Deutsch.

 

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Krankenhausrecht aktuell:


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